Das Conringsche Haus

In der Aurich­er Burgstrasse ist es unüberse­hbar: das Conring’sche Haus. Zu ver­danken ist es Con­rad Bern­hard Mey­er der als Gas­tronom und prä­gen­den Architekt die Stad­ten­twick­lung maßge­blich vorantrieb

Das im Jahr 1806 fer­tiggestellte Bürg­er­haus besticht durch seine klas­sizis­tis­che Fas­sade und befind­et sich seit sein­er Errich­tung unun­ter­brochen im Fam­i­lienbe­sitz der Con­rings. Beson­ders her­vorge­hoben wird der Erhalt des Gebäudes als eines der let­zten rein wohn­wirtschaftlich genutzten Häuser inmit­ten der mod­er­nen Geschäftsstraßen. Der Text beschreibt zudem Mey­ers viel­seit­ige Rolle als Plan­er, Baustoffhändler und Logis­tik­er, der sog­ar den Aurich­er Hafen für seine Pro­jek­te mit­gestal­tete. His­torische Kon­flik­te um eine ehe­ma­lige erhöhte Ter­rasse, die dem städtis­chen Verkehrs­fluss weichen musste, run­den die Chronik des Denkmals ab. Durch pri­vate Investi­tio­nen und staatlichen Denkmalschutz bleibt dieses architek­tonis­che Erbe der auf­streben­den Bürg­erk­lasse des 19. Jahrhun­derts bis heute bewahrt.

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