Aurichs historische Torpfeiler

Die his­torischen Torpfeil­er in der Aurich­er Alt­stadt dien­ten ursprünglich als prächtiges Por­tal für den Lust­garten Julia­nen­burg und nicht als Teil der Stadt­be­fes­ti­gung. Der ost­friesis­che Fürst Chris­t­ian Eber­hard gab die barock­en Säulen im Jahr 1705 in Auf­trag, auf denen die Göt­tin­nen Athene und Bel­lona als Sym­bole für Weisheit und Kriegskun­st thro­nen. Die Parkan­lage selb­st war nach dem Vor­bild von Ver­sailles streng geometrisch gestal­tet und ver­fügte über kun­stvolle Alleen sowie einen Irrgarten. Nach der Aufteilung des Parks im 18. Jahrhun­dert wur­den die Pfeil­er mehrfach ver­set­zt, bevor sie 1974 ihren heuti­gen Stan­dort am Ein­gang der Fußgänger­zone fan­den. Heute markieren sie einen markan­ten Blick­punkt in Rich­tung des Lam­ber­ti­turms und zeu­gen von der fürstlichen Geschichte der Stadt.

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